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Ramen & Co: Japanisch genießen in Friedrichshain und „Kreuzkölln“
2. Januar 2019
"Berlin für Genießer "Must Sees Friedrichshain

In Friedrichshain gibt es mehrere exzellente Ramen-Restaurants, die zu Fuß vom Zimmer im Goldhotel zu erreichen sind. Und auch das ganz in der Nähe gelegene Szeneviertel zwischen Kreuzberg und Neukölln hat Einiges an Spezialitäten zu bieten.

Ramen – das Kult-Gericht aus Japan

Die würzige Nudelsuppe Ramen wird in allen größeren Städten Japans serviert. Kenner wissen: Das echte Gericht hat nur wenig mit den Instant-Nudeln aus dem hiesigen Supermarkt gemein. Denn in einem richtigen Spezialrestaurant, dem Ramen-ya, wird alles wird frisch zubereitet. Die Nudeln werden bissfest gekocht und in der Brühe serviert. Darauf liegen weitere Zutaten wie zum Beispiel Schweinebraten, Schweinebauch oder geräuchertes Huhn, dazu ein halbes Ei und scharfer Ingwer, Frühlingszwiebeln und knackiges Gemüse. Im Reich der aufgehenden Sonne gibt es Ramen-Restaurants in verschiedenen Varianten, vom mobilen Verkaufsstand bis zum eleganten Lokal. Doch auch außerhalb Japans findet das Gericht seit Jahren neue Fans, zum Beispiel in den Vereinigten Staaten, Australien und Europa.

Hako Ramen in Friedrichshain

Längst ist der Trend auch im Berliner Stadtteil Friedrichshain angekommen. In der Boxhagener Straße 26 zum Beispiel liegt, von außen etwas unscheinbar, das Hako Ramen. Sein Eingang ist hinter einem dicken Vorhang verborgen. Wer sich dennoch hinein traut, steht fast schon in der Küche, denn die befindet sich unmittelbar im Eingangsbereich. Dort dampft und brutzelt es gewaltig. Man kann sich an den Tresen setzen und den Köchen bei der Arbeit zuschauen. Die Speisekarte ist kurz, die Auswahl klassisch. Geboten wird zum Beispiel eine scharfe Tat Tan Men Suppe mit Hackfleisch. Außerdem gibt es verschiedene Hühnerbrühen und eine vegetarische Variante. Dazu japanische Snacks wie Edamame. Das sind salzige Sojabohnen, die in der Schote gegart werden.

Ramen X Ramen

In der Gabriel-Max-Straße 2 befindet sich das Ramen X Ramen. Auch dieses Restaurant verfügt über eine offene Küche. Die Einrichtung zeichnet sich durch typisch ostasiatischen Minimalismus aus. Hier wird unter anderem eine vegane Variante von Tan Tan angeboten. Aber auch Karaage, frittiertes Hähnchenfleisch mit süßer Sojasoße. Ein ganz besonderes Erlebnis sind zudem Vorspeisen wie Chizukorokke, eine Käsekrokette, die mit Hackfleisch gefüllt ist. Oder die japanische Teigtasche Gyoza mit Schweinefleisch und Gemüse. Bei Morokyu handelt es sich um Gurkenstifte, die mit einer Miso-Paste gereicht werden.

Japanisch genießen in „Kreuzkölln“

Auch wer außerhalb Friedrichshains unterwegs ist, muss nicht auf Ramen verzichten. Im angrenzenden Kreuzberg zum Beispiel verwöhnt das Cocolo Ramen seine zahlreichen Gäste. Es befindet sich am Paul-Licke-Ufer und ist so beliebt, dass man hier mitunter anstehen muss. Doch es lohnt sich. Ganz in der Nähe kann man übrigens noch mehr authentisches Japan-Feeling genießen. Dazu muss man nur den Landwehrkanal überqueren. Auf der Neuköllner Seite befindet sich das Musashi am Kottbusser Damm 102. Dieses winzige Sushi-Restaurant nimmt für sich in Anspruch, das erste der Stadt gewesen zu sein. Auch hier kann es schon mal eng werden und eine Weile dauern. Denn der Andrang ist mitunter groß. Das Menü des Musashi zeichnet sich durch seine elegante Einfachheit aus. Es gibt keine flippigen Kreationen, sondern Klassiker wie Maki-Rollen oder Nigiri mit Thunfisch, Kappa (Gurke) oder Unagi (Flussaal). Die sind allerdings meisterhaft zubereitet.

Foto: Pixabay